Mein persönlicher Neujahrsvorsatz 2021 lautet: Mach es Dir leicht und schau, wohin das führt

Neujahrsvorsatz you can do it

geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

Mein Neujahrsvorsatz fokussierte darauf, mich lebendig zu fühlen

Ich liebe zu planen – aber ein Neujahrsvorsätze sind normalerweise nicht mein Ding. Dieses Jahr nahm ich mir einfach vor, zu machen was mich innerlich lebendig und gut fühlen lässt. Wenn mir einer Anfang Januar erzählt hätte, dass ich Ende März meinen ersten 4 Wochen Kurs mit 17 Teilnehmern bereits durchgeführt hätte.

Die letzten 2 Jahre nutzte ich zum loslassen und gesund werden ohne Neujahrsvorsatz

Nach dem Verkauf meines / unseres Onlineshops Mitte 2019 und meiner Brustkrebsdiagnose hatte ich viele Gedanken, aber nicht den, mich noch einmal selbstständig zu machen. Ich war immer hart im Nehmen, Krebs war dann aber doch eine andere Schuhnummer.  

Meine Reise zu mir und zu einem Leben, in dem ich meinem Körper vertraue, aber auch dem Leben war eine Reise ohne Landkarte, ohne fix fertige Rezepte oder Anleitungen. Mir brachte sie tiefe Gelassenheit, eine neue Verbundenheit zur Natur und dem grossen Ganzen und vor allem eine enorme Freude am Leben.

Natur und meine regelmässige Achtsamkeitspraxis wurden meine Heilmittel

In dieser Zeit waren Natur, Verbindung zur eigenen Intuition, Energie- und Körperarbeit sowie regelmässige Achtsamkeitspraxis sehr wichtig und unterstützend für mich.

Meine Ausbildung am CTI London zum Co-Active Coach sowie die Meditationsausbildung am Chopra Institut waren zunächst nur für mich persönlich geplant.

Auch meine Arbeit mit einer Shamanin auf dem Pfad der 4 Himmelrichtungen (indigener Achtsamkeitspfad) half mir mich mit dem Leben, mir selber auszusöhnen und mehr Intuition, Natur und Emotionen in meinen Alltag einfliessen zu lassen. Das alles folgte nicht einem Neujahrsvorsatz und obwohl ich irgendwann im 2020 auch ein Visionboard gestaltete, hatte ich nicht das Gefühl auf etwas Konkretes hinzuarbeiten.

Ich hatte keinen Wunsch etwas im aussen zu machen

Lange war mein Alltag ohne Wunsch etwas im aussen zu sein oder zu machen. Unerwartet und auch etwas abrupt hatte ich Ende Dezember 2020 plötzlich Energie und Motivation meine Heilung, oder das was ich im Leben nun annehmen konnte zu teilen.

Ich hatte Lust anderen Frauen, die im Hamsterrad und Gedankenkarussel des “Dauernd-machen-und-am-besten-perfekt” gefangen scheinen, zu helfen, eine neue Art das Leben zu wagen. Ob ich es selber als Neujahrsvorsatz wahrnahm? Vermutlich nicht wirklich – aber über die Weihnachtsfeiertage entschied ich mich selbstständig zu arbeiten.

neujahrsvorsatz, feel good first
Wie fühle ich mich bei dem was ich mache?

Da ich aber schon mal selbstständig war und meine eigenen Muster kannte nahm ich mir zum Jahreswechsel eines für 2021 vor: Mich gut zu fühlen, wenn ich was mache – nicht alles kontrollieren zu wollen, sondern vertrauen – in mich, in das Leben.

Mein Jahresvorsatz lautete: Mich gut fühlen auf dem Weg zum Ziel!

Ich holte mir also von Anfang an Unterstützung bei Sigrun’s Momentum Unternehmerinnen, was mir gleich ein paar Freundinnen mehr in meinem Leben brachte. Aber vor allem habe ich Hilfe – ein Dorf sozusagen, um mein Selbst und Ständig nicht wieder zum Muster werden zu lassen! Jeden Tag erinnere ich mich, dass ich inspiriert handeln will, nicht nur viel machen.

Do the work but don’t work hard – mach Deine Arbeit, aber arbeite nicht hart und immer – magic happens

Schon im April blickte ich auf meinen ersten Online Kurs zurück

Schon Ende März hatte ich meinen 4 Wochen Kurs und Wegbegleitung zu mehr Achtsamkeit im Alltag bereits einmal mit 17 Teilnehmerinnen durchgeführt.. In diesen 4 Wochen rund um den eigenen “Drück Pause” Schalter beschäftigten wir uns mit

  • Gedankenmustern,
  • Möglichkeiten, alte Prägungen und Belastungen loszulassen und zu transformieren,
  • der Verbindung zum eigenen Herz,
  • Dankbarkeit als Alltagshilfe und
  • wie wir mehr wir selber werden – mehr das werden, was wir sein möchten.

Der heilsamen Umgang mit Emotionen steht im Fokus meines Kurses

Vieles in diesem 4 Wochen Kurs drehte sich dabei um den heilsamen Umgang mit Emotionen, wie wir diese mehr beobachten und wahrnehmen, statt sie zu analysieren oder uns mit ihnen zu identifizieren. Gefühle sind Informationen, nicht mehr und nicht weniger.
Wir sind aber mehr als unsere Gefühle. Gefühle müssen wie Wellen rollen dürfen. Wenn wir sie anhalten, festmachen, unterdrücken, dann werden sie oft körperlich oder seelisch schwer.

Dankbarkeit bringt Dir mehr von dem, das Dir gut tut

Manchmal vergessen wir im Alltag den Schalter “Dankbarkeit” routinemässig zu drücken. Damit verschenken wir eine grosse Chance uns im Alltag selbst zu entlasten.

Ich fand keinen besseren “Drück Pause” Schalter für mein Leben!

Mit Dankbarkeitsroutinen hole ich mir nun täglich mehr von dem in mein Leben, was mir gut tut. Dankbarkeit hilft mir auch, meinen Sorgen und Ängste mit Zuversicht im Jetzt zu begegnen. Dankbarkeit ist eines meiner Lieblingsthemen – einfach da ich sie selber immer ignorierte als Mittel, um mich besser zu fühlen.

Während meiner Krebstherapie beobachtete ich aber an mir, dass mein bestes Heilmittel gegen grosse Angst bzw Panik, Gedanken waren, in denen ich mir aufzählte, was ich gerade wunderbar fand und liebte.

Es waren anfangs so einfache Dinge wie “ich atme noch”, “die frische Luft die ich einatme ist wunderbar warm”, “mein Körper tut gar nicht weh”. Mit der Zeit begann ich Dankbarkeit als ein Mittel, um mich gut zu fühlen, anzuwenden. Heute ist es Teil meiner ganz normalen Tagesroutine geworden.

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Gertrud Angerer (Brustkrebsdiagnose 2019) begleitet seit 2021 Frauen nach Brustkrebs online mit traumasensibler, körperorientierter Arbeit zur Regulation ihres Nervensystems. Schwerpunkte: Rückfallangst, erhöhte Wachsamkeit bei neuen Symptomen, Stressfaktoren im Alltag, Grübeln und Schlafstörungen. Sie ist zertifizierte NI-Coach für Neurosystemische Integration® (2024), Traumasensible NeuroEmbodiment Coach NESC® (2023) sowie Co-Active Coach (CTI, 2005). Auf ihrem Blog schreibt sie darüber, wie sich Nervensystem-Fehlalarme und chronische Stressmuster im Körper besser verstehen lassen, wie unangenehme Gefühle regulierbarer werden und wie sich eigene Reaktionen Schritt für Schritt abmildern lassen – um den eigenen Körper nach Krebs spürbar zu entlasten.

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