Meine 3 Tipps für Morgenroutine Anfänger

3 Tipps für Morgenroutine Anfänger

geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Ich bin ein Langschläfer – oder besser gesagt ein nach 7:00 Uhr Aufsteher. Ich kann wunderbar nach Mitternacht arbeiten, lernen oder tanzen – aber ich kann fast nicht zwischen 5 Uhr morgens und 7 Uhr morgens aufstehen. Ich kaufte zwar Robin Sharmas Buch von 5AM Club, las es aber dann nicht zu Ende.

Von daher war mir Morgenroutine immer ein Gedanke, der mich zusammen zucken liess. Wieder ein To Do, ein stressiges To Do. Ein weiteres Muss.

Geht es Dir auch so? Dann sind meine 3 Tipps für Dich vielleicht entspannt genug, dass du es nochmals probierst mit Deiner Morgenroutine. Wer weiss – manchmal muss man sich die Geschichte nur anders erzählen.

Tipp 1 – Wann Morgen ist, bestimmst du selber

Ja genau – niemand definiert, wann Du den Morgen beginnst. Bei mir begann der Morgen also um 5 Minuten vor 7. 5 Minuten Zeit für meine Morgenroutine bevor meine Kinder wegen dem Frühstück nervös wurden. 5 Minuten um bewusst wahrzunehmen, dass die Sonne aufgeht, ich lebendig und wach bin und ich heute Spass haben werde. Ein weiterer Tag um wieder ich selber zu sein!

Tipp 2 – Mach sie kurz und einfach Deine Morgenroutine

Deine Morgenroutine braucht keine Kerzen, kein Meditationskissen und keine Stunde. Jeder erfrischende Gedanke, den Du bewusst denkst bevor Du Deinen Alltag startest, verändert Deinen Tag in eine gute Richtung. 1 bewusster Atemzug, 1 Gedanke, wie Du Licht und Freude einatmest und Liebe ausatmest. Alles zählt. Mein Mann öffnet mir das Fenster, wenn er aufsteht und zieht die Vorhänge zurück – so sehe und spüre ich die Natur ohne mich aus dem Bett zu bewegen.

Tipp 3 – Fokussiere Dich auf Vorfreude, Dankbarkeit oder Liebe

Bewusst denken tönt immer anstrengend – in Wirklichkeit versuchst Du nur bewusst wahrzunehmen, dass jeder Tag ein Neuanfang ist – alles ist möglich – alles in Dir ist auf Anfang gestellt, wenn du es bewusst so siehst. Wahrzunehmen, dass die Sonne immer aufgeht, egal was auf dieser Welt gerade passiert, gibt Sicherheit. Staunen über die Farben am Himmel, oder wahrnehmen, dass der Wind oder der Regen gerade alles, was Du nicht mehr brauchst, abwäscht oder wegträgt. Stell Dir vor, dass Du heute Spass haben wirst, dass du Lebensfreude in Situationen bringst – all das ist Morgenroutine.

Fokussiere auf helle Gefühle oder helle Gedanken
Fokussiere auf helle Gefühle oder helle Gedanken

Es macht einen enormen Unterschied, wie bewusst oder unbewusst Du Deinen Tag beginnst. Es haben also alle recht, die sagen, wie wichtig eine eigene Morgenroutine ist. Willst du mehr Gestaltungsspielraum in Deinem Leben und weniger alte Muster, nützt einfach nichts anderes als bewusster zu fühlen und zu denken. Wie wichtig Dein innerer Dialog ist, hab ich schon in diesem Blog Artikel beschrieben.

Mach es für Dich, nicht um etwas zu erfüllen

Sei Dir immer bewusst, nichts musst Du – wir müssen nur, wenn wir es glauben. Mach es, weil Du Dir mehr Spass, Gesundheit, Sicherheit wert bist. Sei es Dir wert, Dein Leben in die Richtung zu verändern, die Dir gut tut.

Ich begrüsse den Tag bewusst, in dem ich den Himmel und die Sonne anschaue und für all diese Naturphänomene dankbar bin. Ich ziehe Öl beim Hinausschauen, schabe meine Zunge sauber und trinke bewusst ein Glas Wasser, während ich mit dem Gesicht in die Sonne schauen. Bevor ich das Glas trinke stelle ich mir vor wie jedes Wassermolekül voller Licht, Vitalität und Balance ist. Diese Energie breitet sich dann in meiner Vorstellung in jeder Zelle meines Körpers aus. Danach beginnt ein guter Tag – immer, weil ich das mir genauso erlaube.

Ich musste fast sterben um bewusst den Tag zu starten

Ich bin ein Sturkopf, von daher greift mein Leben immer zum Zweihänder, wenn ich etwas verändern kann, damit es mir besser geht. Ich bin mir sicher, Du bist da geschmeidiger im Leben und brauchst nicht wirklich den Holzhammer des Lebens, um an Dich zu denken.

Investier einfach 2 Minuten in Deinen Tagesbeginn als Neuanfang. Nimm 1 hellen Gedanken, 1 helles Gefühl, das Du am Morgen bewusst denken/fühlen möchtest, bevor Du den Tag beginnst. Das ist der Beginn einer wunderbaren Geschichte. Probier es aus!

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Gertrud Angerer (Brustkrebsdiagnose 2019) begleitet seit 2021 Frauen nach Brustkrebs online mit traumasensibler, körperorientierter Arbeit zur Regulation ihres Nervensystems. Schwerpunkte: Rückfallangst, erhöhte Wachsamkeit bei neuen Symptomen, Stressfaktoren im Alltag, Grübeln und Schlafstörungen. Sie ist zertifizierte NI-Coach für Neurosystemische Integration® (2024), Traumasensible NeuroEmbodiment Coach NESC® (2023) sowie Co-Active Coach (CTI, 2005). Auf ihrem Blog schreibt sie darüber, wie sich Nervensystem-Fehlalarme und chronische Stressmuster im Körper besser verstehen lassen, wie unangenehme Gefühle regulierbarer werden und wie sich eigene Reaktionen Schritt für Schritt abmildern lassen – um den eigenen Körper nach Krebs spürbar zu entlasten.

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