12 Bilder am 12. des Monats dokumentieren meinen Alltag - im Januar

geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

Ein Blick hinter die Kulissen – das ist diese Blogtradition 12 von 12. Damit dokumentiere ich meinen Alltag in 12 Bildern am 12. Kalendertag eines Monats. Gott sei dank brachte mein Christkind ein neues Iphone – mein altes X wurde nur mehr von Klammern (das Glas löste sich vom Rahmen….yep) zusammengehalten und die Kamera war im Dunkeln echt unbrauchbar. Heute konnte ich also schon vor Sonnenaufgang Bilder von meinen Start in den Tag machen – ich weiss ein Luxusproblem – aber es macht mich echt happy! Schliesslich bin ich seit 2011 online unterwegs und ich mache sehr, sehr viele Bilder, so viele dass ich nach den 30’000 Produktbildern, Fotoshoots und Social Media Postings für meinen Online Shop ich einige Zeit totalen Fotografiedetox praktizierte.

12 Bilder am 12. des Monats dokumentieren meinen Alltag - im Januar
12 Bilder am 12. des Monats dokumentieren meinen Alltag – im Januar

Also hier meine 12 Bilder vom 12. Januar 2022 – ein Tag, der schon anders anfing als geplant. Denn meine Teenies waren plötzlich beide zu Hause statt in der Schule und mein Mann frühstückte länger als er normalerweise einplant. Somit begann mein “ruhiger” Teil vom Tag 30 Minuten später und wird auch konstant unterbrochen – da Kinder 🤷‍♀️.

Mein Morgen

12 von 12 Januar Morgenstimmung
Der frühe Vogel und ich sind keine Freunde – Morgens kurz vor 7:00 öffne ich als erstes mein Fenster, atme tief ein und mache mir bewusst, dass ein neuer Tag beginnt – alles auf Anfang. Ich geniesse den Blick auf den See, jetzt im Januar ist es noch richtig dunkel draussen, aber die Vögel höre ich bereits pfeifen.
Mein Übergang von der Ruhe des Aufwachens runter zu den Kindern, in die Küche.
Mein Übergang von der Ruhe des Aufwachens runter zu den Kindern in die Küche ist mein Treppenhaus. Die Flamingo Tapete schenkte ich mir zum Abschluss der Krebstherapie, es stand auch ein Leoparden Print zur Auswahl, meine Jungs fanden es müssten aber wegen mir Flamingos sein. Ich probierte schon mal “Variante dezent” an dieser Wand als Tapete, aber ich merkte rasch, dass hat nicht die Vibes, die zu meinem bunten, lauten Leben passen.
eine typische Morgensituation Socken anziehen beim Jüngsten
Und immer grüsst das Murmeltier, auch beim Frühstück gegen 7:00…meistens nerven die Socken noch mehr als das Zähneputzen und meistens erledigt das mein Mann – Wasser, Vitamine, Milch, Kakao, Honig und Kaffee Schlacht bevor alle gegen 7:30 wieder aus dem Haus sind und ich alleine das Frühstückschaos verräume.

Mein Vormittag

Me Time beginnt seit dieser Woche mit 20 Minuten Sport
Sobald ich die Küche aufgeräumt habe und die Fenster frische Luft reinlassen, ziehe ich mich in mein Schalfzimmer zurück. Dort habe ich eine Meditationsecke eingerichtet, die meine Kinder in Ruhe lassen. Me Time beginnt seit dieser Woche mit 20 Minuten Sport und erst dann mache ich 15-30 Minuten meine Meditation. Ungeplant kommt oft – dann verschiebe ich dieses Fenster auf das Nachmittagsschulfenster oder auf den frühen Abend. Ausfallen lasse ich es vielleicht noch 10x im Jahr. Diese ruhige, nach innen gerichtete Zeit für mich hat sich sehr gefestigt.
Nach der Meditation geht es runter an den Schreibtisch
Nach der Meditation setze ich mich an meinen Schreibtisch und gehe meine To Do’s durch. Ich habe begonnen mir 3 Dinge vorzunehmen und dann zufrieden mit mir selber zu sein. Auch wenn noch 100 andere Dinge unerledigt bleiben – mir selber Luft geben, mehr wahrnehmen, was ich geschafft habe, das ist auch 2022 ein tägliches Üben.
Wie so oft habe ich am Vormittag auch externe Termine - heute TCM
Heute hätte ich es bald vergessen, meinen Akkupunktur Termin. Auch wenn ich versuche so wenig wie möglich in meine Agenda zu packen, mache ich für TCM einmal die Woche Zeit. Seit 20 Jahren bleibt mein Körper mit Nadeln einfach besser im Gleichgewicht. Weil ich zu spät kam, war ich erst kurz vor 12 Uhr wieder zu Hause, knapp bevor die Jungs hungrig aus der Schule nach Hause kommen.

Mein Mittag

Reminder vor der Haustüre - happiness is homemade
Reminder vor der Haustüre – “happiness is homemade”. Gerade am Mittag ist meine Haustür voll in der Sonne – was ich so liebe, dass ich oft auf der Holztreppe vor dem Eingang sitzen bleibe und ein bisschen in die Sonne blinzle.
Schnell noch das Essen für die hungrigen Wölfe kochen.
Viel Zeit bleibt mir um 12 Uhr nicht mehr bis alle hungrig von der Schule kommen. Schnell noch das Essen für die hungrigen Wölfe kochen. Frisches Gemüse gibt es jeden Tag – nicht dass alle davon essen, aber ich habe aufgehört nur mehr Kindermenues zu kochen. In der Zwischenzeit sind Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch Standard auch bei den Jungs und der Jüngste bezeichnet sich als Flexitarier, der isst wirklich am liebsten Reis mit Linsen bzw. Lasagne und Pizza 😉
Vor viele ein Kindergeburtstag - bei uns ein Mittagessen unter der Woche
Für viele ein Kindergeburtstag – bei uns ein Mittagessen unter der Woche. Es ist gar nicht so selten, dass doch alle 4 Kinder am Mittag zum Essen reinschneien. Die grösseren gehen in Zürich in die Schule, aber sobald eine Stunde unerwartet ausfällt, kommen sie zum Essen doch nach Hause. Die Raubtier-Fütterung der Kinder am Mittag wird wohl noch 10 Jahre bleiben, wobei das vermutlich die nächsten 3-4 Jahre schon weniger werden wird.

Mein Nachmittag

Mittwoch nachmittag ab in die Trampolinhalle - als Nachholtermin für den Kindergeburtstag im November
Mittwoch Nachmittag mit den 2 jüngsten und ihren 2 Freunden ab in die Trampolinhalle Bounce Lab. Dies ist eine Wiedergutmachung an meinen Jüngsten, denn bei der Geburtstagsparty im November seines Bruders konnte er nicht dabei sein, weil Mama sich beim Zählen der verfügbaren Autositze geirrt hatte – ein veritabler Mama Fail. Zuerst wollte er ohne seinen Bruder – läuft unter dem Stichwort “fair” – aber soviel Demokratie ist dann auch nicht.
Überraschung im Briefkasten - Judith's Abreiskalender Wort des Tages als Willkommensgruss in The Content Society
Überraschung im Briefkasten – Judith’s Abreisskalender Wort des Tages als Willkommensgruss in meiner neuen Blog Mastermind “The Content Society”. Das heutige Wort dreht sich um den Mittelgeldspieler – Fussballprofi mit dem durchschnittlichen Einkommen eines Normalbürgers. Das Paket kam zuerst im Haus der Nachbarn an – wir scheinen wieder neue Briefträger zu haben, die unsere Hausnummern nicht wirklich auseinander halten können.

Mein Abend

Ein verflixter Wirbel hat sich verklemmt - bis morgen versuche ich es mit Dehnungsübungen, sanften Bewegungen und meiner Shaktimatte
Unerwartet kommt oft – Ein verflixter Wirbel hat sich heute Mittag verklemmt oder verschoben. Mein unterer Rücken ist nach einem Unfall als 10jährige mit einem Wanderwirbel gesegnet, was mich oft ziemlich einschränkt. Nun laufe ich etwas krumm und es tut echt weh. Bis morgen versuche ich es mit Dehnungsübungen, sanften Bewegungen und meiner Shakti-Matte, morgen ganz früh kann ich dann zum Osteopathen. Fingers crossed ist es bald wieder entblockiert.

Hab einen wunderschönen Abend!

Ich lese heute noch den 12 von 12 Blogpost von Caro von Draussen nur Kännchen und entdecke noch ein paar andere 12 von 12 Blogposts, die bei ihr verlinked sind. Caro ist de Initiatorin von 12von12 und sammelt jeden Monat ganz viele Beiträge, die den Leser mit durch einen ganz normalen Tag wie den 12ten jedes Monat nehmen.

Liebe Grüsse

Gertrud

Hallo! Ich weiss

Du kannst aus dem Überlebensmodus herausfinden.

In meinem Blog schreibe ich darüber, warum dein Körper manchmal Alarm schlägt, obwohl keine akute Gefahr mehr da ist. Ich zeige dir, wie sich solche Fehlalarme und alte Stressmuster besser verstehen lassen – und warum das nichts mit Schwäche zu tun hat.

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Gertrud Angerer (Brustkrebsdiagnose 2019) begleitet seit 2021 Frauen nach Brustkrebs online mit traumasensibler, körperorientierter Arbeit zur Regulation ihres Nervensystems. Schwerpunkte: Rückfallangst, erhöhte Wachsamkeit bei neuen Symptomen, Stressfaktoren im Alltag, Grübeln und Schlafstörungen. Sie ist zertifizierte NI-Coach für Neurosystemische Integration® (2024), Traumasensible NeuroEmbodiment Coach NESC® (2023) sowie Co-Active Coach (CTI, 2005). Auf ihrem Blog schreibt sie darüber, wie sich Nervensystem-Fehlalarme und chronische Stressmuster im Körper besser verstehen lassen, wie unangenehme Gefühle regulierbarer werden und wie sich eigene Reaktionen Schritt für Schritt abmildern lassen – um den eigenen Körper nach Krebs spürbar zu entlasten.

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