Vorsätze umsetzen: ein reguliertes Nervensystem hilft dabei enorm

Reguliertes Nervensystem ist die Voraussetzung für Vorsaetze umsetzen

Kannst Du leicht Vorsätze umsetzen? Ärgerst Du Dich öfters über Dich selber? Nimmst Du Dir vor Dich zu ändern, mehr Sport, weniger Essen, früher schlafen gehen? Aber keine Veränderung bleibt dauerhaft in Deinem Leben? Kennst Du das?

Hier meine Antwort, warum das so ist und Du Dich nicht schlecht fühlen musst: Wenn Dein autonomes Nervensystem dysreguliert ist, steckst Du im Überlebensmodus fest. In diesem Zustand ist es – egal für wen – fast unmöglich, etwas im Leben zu verändern 🤯.

Warum?
Entwicklungstechnisch musste jedes Tier und somit auch der Mensch zuerst einmal überleben. Nichts spielte für unseren Körper eine grössere Rolle, als heil den heutigen Tag zu überleben. So ist es auch heute noch: Der Job Deines Nervensystems ist es, Dich am Leben zu halten🌱.

Wie arbeitet Dein autonomes Nervensystem für Dich?

Das tut jedes gut entwickelte und regulierte Nervensystem auf drei Arten:

Indem es…

  • 1️⃣ alle lebenswichtigen und erhaltende Prozesse in Deinem Körper steuert
  • 2️⃣ bei Gefahr in den Überlebensmodus schaltet und Dich veranlasst, nichts anderes mehr zu tun, als der Gefahr auszustellen 🏃‍♀️ (Flucht), Dich dagegen zu wehren 👊 (Kampf) oder Dich tot zu stellen, falls die Flucht und der Kampf aussichtslos erscheinen
  • 3️⃣ dafür sorgt, dass Du sozial mit der Welt interagieren kannst, um durch die Zugehörigkeit zu einer «Herde» oder Gruppe Deine Überlebenschancen zu erhöhen
Reguliertes Nervensystem ist die Voraussetzung für Vorsaetze umsetzen
Reguliertes Nervensystem ist die Voraussetzung, um Deine Vorsätze umsetzen zu können

Wie reagiert Dein Nervensystem auf Gefahr?

Wenn Dein Nervensystem jedoch aus der Balance geraten ist (z.B. durch chronischen Stress, unterdrückte Emotionen, unverarbeitete Traumata), dann sieht Dein System und somit auch Du überall Gefahr 💥.

Die Folge:
Es schaltet irgendwann einfach gar nicht mehr vom Überlebensmodus zurück in entspanntere Zustände 🤷‍♀️ und bleibt im Kampf-, Flucht- oder Shutdown-Modus stecken.

Diese Gefahrenstimmung bekommt auch Dein Gehirn 🧠 mit und geht nun davon aus, dass Du tatsächlich Dein Leben verteidigen musst.
Und dafür brauchst Du kein logisches oder planerisches Denken… sondern vor allem Kraft und Beweglichkeit.

Also nimmt sich Dein Gehirn ein wenig zurück und gibt seine Energiereserven ab, sodass Du diese dort nutzen kannst, wo sie bei einer tatsächlichen Gefahr am meisten Sinn ergibt, wie z.B. in der Muskelspannung.

Was ist die Basis für Verhaltensveränderungen?

Neuroplastitzität (oder neuronale Plastizität) beschreibt die Fähigkeit des Gehirns und Nervensystems, sich als Reaktion auf Erfahrungen zu verändern, neue Verbindungen zu schaffen und zu wachsen, um flexibel mit den Anforderungen der Umwelt umgehen zu können.

Das Problem ist einfach 😳:
Du bist aktuell vielleicht gar nicht wirklich in Gefahr, nur hat Dein Nervensystem das noch nicht mitbekommen.
Vielleicht musst Du gerade nicht wirklich kämpfen, sondern Du brauchst Deine Denkleistung, weil Du ein Bild Deiner Zukunft ausmalen und etwas in Deinem Leben verändern willst 🔮.

Dein Körper hat ein Gedächtnis. Wenn Du Deinem Körper zuhörst, kannst Du ihm Sicherheit geben, dass die Gefahr vorbei ist. Solange Du aber Deinem Nervensystem nicht ein inneres Gefühl der Sicherheit beibringst und ihm hilfst, aus dem Überlebensmodus herauszukommen, wird es Dich immer wieder davon abhalten, Deinen Plänen zu folgen.

Embodiment vermittelt Sicherheit im Körper

Embodiment ist eine Möglichkeit, Deinem autonomen Nervensystem, Deinem Körper und damit auch Deinem Gehirn zu vermitteln, dass Du sicher bist und sicher bleibst.

Du lernst Deine Gefühle im Körper zu spüren, nicht nur analytisch im Kopf darauf zu reagieren und Deinem Körper damit das Gefühl von Hilflosigkeit zu suggerieren.

Embodiment ist dreischichtig zu verstehen:

  1. Der Akt, einen bestimmten Seinszustand zu verkörpern und die zum entsprechenden Seinszustand passenden Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen oder Gewohnheiten durch spezifische Körperhaltungen und neuromuskuläre Muster zu übernehmen und im Unterbewusstsein abzuspeichern.
  2. Automatische, unbewusste Aktivierung von gewohnheitsmässigen Handlungsabläufen, die im neuromuskulären System gespeichert (embodied) sind.
  3. Techniken, um die eigene Körperwahrnehmung zu schulen und zu lernen, der inneren Weisheit wieder mehr zu vertrauen.

Im Embodiment lernst Du Techniken, die Dir helfen, Dein autonomes Nervensystem selber zu regulieren. Du übst alles, was gerade ist (in Dir und um Dich) zuerst einmal einfach aufkommen und sein zu lassen, ohne sofort in automatische Reaktionen wie Angst, Vermeidung oder Kompensation gedrängt zu werden. Diese automatisierten Prozesse werden über Deine Neurozeption gesteuert. Durch die bewusste Verbindung mit Deinen bisher unbewussten, autonomen Prozessen übst Du Dich selbst wieder in den Zustand von Verbundenheit und Sicherheit zu regulieren.

Wie kannst Du mit Embodiment Vorsätze umsetzen?

→ Embodiment und die Arbeit an Deinem Nervensystem verändert Dein Sein sehr tiefgreifend. Du bringst Deinem Körper ein inneres Gefühl der Sicherheit bei und Du hilfst ihm, aus dem Überlebensmodus herauszukommen. Dann erst ist es möglich, immer mehr Du selber zu werden – so wie Du es Dir immer vorstellst und wünscht.

Hast Du Lust diese körperorientierte Coaching Methode selber einmal zu erkunden? Es ist ein sehr effizienter Weg, Veränderungen nicht nur oberflächlich auf der Handlungsebene zu bewirken, sondern eine tiefe Transformation im Seins- und Wesenskern einer Person zu unterstützen. Nutze gerne mein derzeitiges Angebot für eine einzelne Embodiment Schnupperstunde. Hier geht es zur Buchung.

Lass mich im Kommentar gerne wissen, wenn Du was Neues gelernt hast.

Deine Gertrud

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