Achtsamkeitsübung: Klanglandschaften erkunden – für mehr innere Sicherheit im Alltag

Klanglandschaften erkunden

geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Lust, Deine Klanglandschaften zu erkunden und damit etwas für Deine innere, empfundene Sicherheit zu tun? Dann lade ich Dich heute ein, bewusster zu werden, welche Klänge, Töne und Tonschattierungen Du im gegenwärtigen Moment wahrnimmst.

Unser Alltag ist gefüllt mit Klang. Unsere Umwelt hat einen ganz individuellen Klangteppich, den wir oft einfach ausblenden.

Heute lade ich Dich ein, Deine Dich umgebenden Klanglandschaften ganz bewusst zu erkunden.

Einstimmung

Setz oder stell Dich entspannt hin und beginne Dich auf die Geräusche um Dich zu fokussieren. Eventuell gelingt Dir das leichter, wenn Du Deine Augen schliesst.

Konzentriere Dich auf Deinen Hörsinn. Was hörst Du gerade in diesem Moment? Welche Klänge oder Sound-Schnipsel nimmst Du in diesem Moment wahr?

Während Du einfach hinhörst, lenke Deine Aufmerksamkeit bewusst hinter die erste Ebene der gehörten Klänge. Welche Klänge sind da noch und bilden eine regelrechte Klanglandschaft?

Nimm Dir einfach ein paar Minuten Zeit, diese Klanglandschaft in ihrer Breite und Weite bewusst wahrzunehmen.

Tagesaufgabe

Nimm heute bewusst Deine Dich umgebende Klanglandschaft wahr, während Du Deinen alltäglichen Aufgaben und Momenten nachgehst. Beobachte auch, wie Dein Nervensystem darauf reagiert.

Ich liebe es, das Vogelgezwitscher zu hören. Sie erinnern mich, jeden Atemzug zu feiern und wahrzunehmen, wie viel Glück in der Luft liegt, wenn ich mich darauf konzentriere. Ich entspanne, freue mich und fühle mich ganz nah am guten Leben. Meeresrauschen gibt mir sofort ein Gefühl von Ferien und Freiheit.

Klanglandschaften erkunden
Meeresrauschen bringt mich innert Sekunden in die Weite, voller Möglichkeiten und Freiheit

Welche Klänge laden Dich ein, Dich im Leben willkommen und aufgehoben zu fühlen.

Tonspuren

Alle Klanglandschaften um uns enthalten ganz charakteristische Töne, genannt Tonspuren. Einige dieser Tonspuren helfen uns zu regulieren. Während andere Tonspuren uns reizen, uns zu bewegen oder sogar erstarren lassen.

Spür Dich hinein in die verschiedenen Tonspuren, die Dich in verschiedenen Umgebungen umfangen. Werde achtsam, welche Dich willkommen heissen und welche Dich alarmieren.

Regulierende Klanglandschaften erkunden

Stell Dir eine Klanglandschaft vor, die Dir hilft, Dich im ventral-vagalen Zustand zu verankern. Welcher Klangteppiche helfen Dir, Dich dem Leben, anderen und Dir selber zu zuwenden? Bei welchen Tönen spürst Du regelrecht, wie sich Deine Schultern entspannen und Du aufmachen und geniessen kannst?

Nimm wahr, welche Tonspuren dabei wichtig für Dich sind.

Hier findest Du auf SoundCloud Naturklänge als Klanglandschaft. Hör gerne rein.

Bewusst Klanglandschaften kreieren

Ich nehme seit meiner Krebstherapie, das Vogelkonzert vor meinem Fenster nun ständig wahr. Die Jahrzehnte davor, war mir nicht einmal bewusst, dass ich überhaupt Vogelgezwitscher höre. Gerade, wenn ich mir wieder mein Leben voller Probleme male, halte ich inne und fokussiere auf die Vögel, die gerade weit davon entfernt sind, den Weltuntergang zu befürchten. Ich beruhige mich. Ich entspanne und beginne mich zu fragen, ob es nicht auf alles wunderbare Lösungen geben wird, wenn ich vertraue.

Falls ich Dein Interesse geweckt habe, was Du selber tun kannst, um Deine empfundene Sicherheit im Alltag zu vertiefen, lies gerne auch meinen Blogpost zu Ventral-Vagale Anker Impulse im Alltag.


P.S.: Dieser Beitrag entstand als Artikel im Rahmen der Blog-Dekade 2022 veröffentlicht. Das ist eine Challenge, an der viele Bloggerinnen aus der Content Society teilnehmen. Bis zu zehn Blog-Artikel in zehn Tagen können dabei entstehen. Hört sich mutig und frei an? Find ich auch! Und deswegen bin ich dabei.

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2 Antworten

  1. sehr schöner und vor allem inspirierender Artikel, liebe getrud. über das hören und die regulation habe ich auch schon oft nachgedacht und wende es immer mal wieder in meinen gesangskursenn an, denn da ist hören ein wichtiger faktor. ich selber höre manchmal gern dem regen zu. Wie er auf die Fensterbank trommelt oder sich in den blättern im wald verfängt.

    1. Mir ging es gestern bei meinem Walk&Reflect während der Raunächte so. Ich hörte den Regen im Wald und stellte mir vor, wie er alles Alte mitnimmt und das Neue in mir nährt und austreiben lässt. Einfach hören – und beobachten. Mit meiner Stimme kämpfe ich noch ein bisschen, aber sie ist nicht mehr so verknotet wie sie schon mal war.

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