38 Fun Facts über mich

Gertrud Angerer Meditation

Während meiner Rapid Blog Woche mit Judith von Sympatexter bekam ich den Impuls mit Fun Facts mehr über mich zu erzählen – Dinge einfach mal zufällig aufzuschreiben, die meine Geschichte erzählen und Aspekte von mir beleuchten, die wenig mit meiner beruflichen Tätigkeit zu tun haben – und dann trotzdem als Fun Facts, kleine Geschichten in meinem Leben, ein Puzzlesteinchen im Bild geben.

Hier meine Liste, der Dinge, die Geschichten über mich erzählen

fun facts, über mich
Zufällig erinnerte Fun Facts über mich
  1. Ich komme aus einem kleinen Dorf in Tirol, in dem gefühlt mehr Kühe als Einwohner lebten. Trotzdem konnte ich schon als Kind frische Milch vom Bauernhof nicht ausstehen. Meine Kinder holen dieses Defizit jetzt für mich nach. 
  2. Ich wuchs mit Motorenöl und Getriebe Bestandteilen auf. Ich wusste alles über Differential, Achsen Brüche und LKW Reifen in den ersten 25 Jahren meines Lebens – die nächsten 25 Jahre benutzte ich, um das meiste darüber wieder zu vergessen.
  3. Ich habe sowohl den 40 t inkl Anhänger Führerschein als auch den Motorradführerschein. Wenn ich dann mal ganz langweilig habe im Leben, werde ich mit einer Harley oder einem grossen Wohnmobil irgendeine Küsten entlang cruisen.
  4. Mit 17 arbeitete ich in Frankreich auf einem Campingplatz voller englischer Touristen (unter 30). Die Mengen an Bier, die jeden Morgen vor den Zelten um mein Zelt herum standen, brachte mich echt ins Grübeln. Bier mochte ich damals nicht und trinke ich auch heute maximal schluckweise aus dem Glas meines Mannes.
  5. Da ich in Innsbruck, Straßburg und Toulouse zur Schule ging, in Sydney und Boulder (USA) arbeitete und in Asien als Backpacker reiste, habe ich heute Schulfreunde und Freunde in der ganzen Welt. Manche fand ich erst via Facebook wieder, denn in den 80ern und 90ern gab es weder Handys noch Social Medias um Kontaktinformationen à jour zu halten.
  6. Als Kind wollte ich Königin werden und meinen Cousin heiraten. Als dieser sich weigerte, König statt Prinz zu werden, liess ich mich scheiden und behielt aber die Verlobungsgeschenke. Darauf hin knallte er mir seinen Bob ins Gesicht – die Wunde auf der Oberlippe musste mit 4 schwarzen Knoten genäht werden, was ihm ordentlich ein schlechtes Gewissen machte. Die kleine Narbe erinnert mich immer noch an dieses Erlebnis. 
  7. Als ich klein war, sammelten alle Nachbarsjungs jahrelang Steine für mein Schloss. Ich war also damals schon gut in Anweisungen geben. Meine Mutter bewahrte jahrelang diese Steine für mich in ihrem Dachgeschoss auf – es waren wirklich einige Prachtexemplare darunter.
  8. Als älteste von 3 Kindern von berufstätigen Eltern wuchs ich selbstständig auf und war Verantwortung gewohnt. Ich weiss, wie viel ich kann und vertraue mir selbst am meisten. Schon damals ignorierte ich meine eigene Überforderung und meine Gefühle – mit meiner Krebsdiagnose lernte ich diesen Teil meiner Geschichte loszulassen und Frieden zu schliessen.
  9. Mein Studium finanzierte ich mir als Servierdüse aka Kellnerin in der Schweiz. Dort lernte ich auch meinen Mann kennen, der auch einmal “richtig” arbeiten wollte bevor er sein Studium begann. Ich kann also 3 Teller gleichzeitig tragen und auch sonst habe ich sehr viel über Menschen für’s Leben gelernt.
  10. Die letzten 20 Jahre sprach ich beruflich fast mehr Englisch als Deutsch. Da ich auch viel Englisch lese und höre, kommen mir manche Wörter zuerst auf Englisch in den Sinn, obwohl Deutsch meine Muttersprache ist. 
  11. Ich konnte mal richtig schnell und flüssig Französisch sprechen und schreiben.  Ich studierte ein Jahr in Strasbourg und auch während meiner Jahre am Gymnasium war ich fast jeden Sommer in Frankreich bei meiner Austauschfamilie. In der Zwischenzeit antworte ich Englisch, wenn mich jemand auf Französisch anspricht – was ich nicht so cool finde. Ich überlege also wie ich meine 4 Kinder mal für ein paar Wochen betreut bekomme, damit Mama mal ein paar Sprachwochen in Frankreich einschieben kann. Die oppositionellen Kräfte für dieses Projekt sind aber relativ stark in meiner Familie. 
  12. Ich verstehe Anweisungen mit rechts oder links nicht –  ausser, dass es meinen Mann stört, ist mein Leben auch ohne spontane links oder rechts Reaktionen total in Ordnung.
  13. Während meines Studiums reiste ich alleine 6 Monate als Backpacker durch Thailand und Indonesien, arbeitete 4 Monate in Sydney für die österreichische Aussenhandelskammer und machte ein Traineeship in Liechtenstein bei Swarovski im Marketing. Mein Heimatgefühl ist nie an einen Ort gebunden, ich mag unterwegs sein.
  14. Am eindrücklichsten dabei waren wohl meine 7 Tage zu Fuss im Dschungel von Sulawesi mit 30km Tagesetappen zusammen mit einer dänischen Biologiestudentin, die die Karte besser kannte als ich. Ich erlebte, dass die Welt ein Dorf ist – überall egal wo, triffst Du jemanden, der jemanden kennt, den Du kennst. 
  15. Ich begann mein Studium in Strassburg ohne Zusage in einem Studentenheim oder für eine Wohnung. Ich kam bei einer besser organisierten österreichischen Kollegin unter, mit der ich kurze Zeit später die partytechnisch wichtigste Wohnung für alle Austauschstudenten unterhielt. Ich wusste schon damals, die Feste zu feiern wie sie fallen.
  16. Die Türsteher der Discos in Strasbourg hatten mich und meine Freundin auf der schwarzen Liste (darf man das noch sagen) – weil wir immer um Rabatt beim Eintrittspreis feilschten.
  17. Ich heiratete meinen Mann 1996 nach 6 Monaten Beziehung – zusammengezogen waren wir nach 3 Monaten. Das war zunächst nur für den Sommer geplant und ich verliess Innsbruck Richtung Zürich ohne dass ich es wusste endgültig noch bevor mein Studium angeschlossen war. Ich kam nie wieder zurück und lebe langsam länger in Zürich als ich in Tirol aufwuchs.
  18. Ich ernährte mich jahrelang nach den 5 Elementen und begann fast eine Ausbildung zur Ernährungsberaterin.
  19. Das Buch von Shakti Gawain “Stell Dir vor” war eines meiner ersten Bücher über Mindset. Ausserdem las ich schon 1994 Deepak Chopra, bei dem ich dann 2020 eine Meditationsausbildung absolvierte.
  20. Während meiner Mathe Matura las ich Siddhartha von Heinrich Hesse, sobald ich eine Aufgabe zuerst nicht genau lösen konnte – das Prinzip mach Pause, wenn es stressig wird, hatte ich unbewusst damals schon begriffen und dann für einige Jahre vergessen.
  21. Ich hätte eigentlich Gesa heissen sollen – nur der Standesbeamte kannte den Namen nicht und mein Vater wollte nicht mit ihm streiten. Mein zweiter Vorname heisst Christine – er wäre mir lieber gewesen. 
  22. Gertrud heissen normalerweise immer nur die Omas meiner Freundinnen und international kann niemand meinen Namen wirklich wohlklingend aussprechen – für alle meine englischen, italienischen und französischen Freunde bin ich daher meistens Gery. 
  23. Ich wollte nie heiraten oder Kinder haben – geheiratet habe ich dann innerhalb weniger Monate und 4 Kinder bekam ich dann auch noch.  Dieses Prinzip sag niemals nie, musste schon 007 einsehen.
  24. An meiner Hochzeit gab es Wetten, wie lange wir zusammen sein werden. Wir selben nahmen uns immer nur die nächste Woche vor –  25 Jahre und 4 Kinder später still counting sozusagen.
  25. Wir feierten mit mehr als 100 Gästen in der Burg zu Kufstein – ich kam nicht im Oldtimer sondern im Ami Truck meines Vaters und statt Orgel gab es Didgeridoo Klänge in der Kirche.
  26. Wir lieben unsere Wochen in einem Bergbauernhof in einem abgelegenen Tal in Südtirol, dort lernen meine Kinder das Leben abseits des Zürichsees kennen, arbeiten im Stall, liegen im Heu und versorgen Tiere. Dort haben wir auch die besten Schilehrer für meine Kinder gefunden.
  27. Mein erstes Auto war ein silberner R5, den ich Giusi nannte. Dieses Auto fuhr ich mehr oder weniger immer Vollgas – bergauf war Giusi dann so schnell wie ein Mofa, aber Bergab…was ich meinen Kindern so aber nie erzählen werde.
  28. Ich kann wirklich super gut einparken, aber den Zaun unserer Einfahrt nehm ich blöderweise im Stress öfters mit als mein Mann, was ihn glauben lässt, dass er besser Auto fährt.
  29. Ich führte 8 Jahre lang mit einer Kollegin aus Banktagen einen Onlineshop für Partyartikel und Festdekoration, den wir vom Küchentisch Unternehmen zu einem KMU aufbauten. Dort lebte ich mein Faible für Farben und grosse Dekorationen und Feste wunderbar aus. Die Farbenvielfalt vermisse ich heute immer noch ein bisschen. 
  30. Ich arbeitete als Unternehmensberater monatelang 70-90 Stunden Wochen. Heute hilft mir das mit Menschen zu arbeiten, die auch lernen müssen, nicht nur zu leisten, sondern auch zu sein. 
  31. Ich konnte 15 Kaffees am Tag trinken ohne dass ich es spürte oder schlechter schlief. Meine Kinder bekamen sozusagen schon mit der Muttermilch Kaffeegeschmack mitgeliefert. Mein Jüngster will normalerweise an der Ladenkassa keine Gummibärchen sondern einen Eiscafé Latte. Wirklich weniger Kaffee begann ich während meiner Krebstherapie zu trinken – ich nahm mir das nicht vor, er tat mir plötzlich einfach nicht mehr gut.
  32. Ich habe ein künstliches Hüftgelenk, nachdem ich nach einem Schiunfall 5 Jahre auf Krücken lief und niemand mehr glaubte, dass ich nochmals normal laufen werde. Meine Kinder nannten meinen Laufstil damals einfach „funny walks“, es schränkte unseren Lebensradius mit den Kindern massiv ein. Nun kann ich glücklicherweise auch den Yoga Teacher ins Auge fassen, falls ich das möchte.
  33. Mein Hüftchirurg wollte selber entscheiden, ob Titan oder Keramik zum Einsatz käme – ich schrieb mir mit Filzstift TITAN auf den zu operierenden Oberschenkel und instruierte den Anästhesisten – ich wachte mit Keramik im Gelenk auf und bin froh, dass mein Chirurg mir immer zuhörte, aber dann auch selber entschied, wenn seine Erfahrung meinen Kopf schlug.  
  34. Nach meiner finalen Hüft-OP reisten wir mit allen 4 Kindern vier Wochen lang durch Yucatan – die Jungs waren zwar teilweise noch nicht im Kindergarten, aber sie erzählen noch heute von unseren Abenteuern im Dschungel oder in den eindrücklichen Cenotes (Kalkstein-Höhlen, die mit sauberen Wasser gefüllt sind). Sobald es wieder möglich wird, machen wir eine neue Abenteuerreise. Es gibt nichts Wertvolleres für uns als Familie als gemeinsame Reise Erlebnisse.
  35. Unsere Katze heisst JJ, weil es mein damals 15 Monate alter Sohn aussprechen konnte. JJ bekamen meine zwei ersten Kinder als sie klein waren, weshalb nun meine jüngeren zwei Kinder ständig betonen, wie unfair ich sei, da sie ja nie eine Babykatze hatten wie ihre grösseren Geschwister. Daher nennen sie JJ nicht JJ, sondern Budibi. 
  36. Ich liebe Kontrolle und Ordnung – ich will nur sicher stellen, dass mich niemand hier beim Lesen für zu sympathisch hält. Daher sind alle Schrankinhalte bei uns im Haus mit Ikea Samla Boxen gefüllt – alle angeschrieben, damit der Klebstoff auch wirklich in der Kleber-Box landet. 
  37. Unsere Kleiderschränke sind alle gemäss der Konmari Methode sortiert und gerollt (Ikea hat bereits ein Vermögen mit mir und meiner Boxen-Liebe verdient) – meine Kinder und mein Mann sorgen dafür, dass mein Ordnungssystem nicht zu perfekt wird – sie haben verinnerlicht, wenn ich davon spreche, dass das Leben nicht Perfektion, sondern Wachstum möchte 
  38. Ich wollte in den ersten 8 Jahren meines Lebens lieber ein Junge sein. Ich war meinem Vater ziemlich lange sauer, dass er das verbockt hatte. Meine Reise zu Lippenstift, Heels und Miniröcken war daher eine lange, aber in der Zwischenzeit habe ich das Thema voll besetzt und integriert.

Diese Fun Facts Liste ist nicht vollständig…

Schön hast du bis hier gelesen. Ich werde diese Liste über Fun Facts regelmässig ergänzen und freue mich, wenn Du mir in den Kommentaren noch Fragen zu mir stellst. Das hilft mir sicher, neue Fun Facts über mich zu erzählen.

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